Wer über sich selbst lachen kann, wird am ehesten ernst genommen.
– Albert Einstein
Ich bin Fabienne, 21 Jahre alt und wohne mit meiner Familie in einem 3000-Seelen-Dorf im schönen Schwarzwald.
Seit meiner Geburt, bzw. schon davor, bin ich mit Pferden vereint. Das Ganze habe ich meiner Mutter zu verdanken. Ihr damaliges Pferd „Orlando“ war mein absoluter Lehrmeister und begleitete mich noch bis 2018. Mit ihm durfte ich auch meine ersten Turniererfahrungen machen.
Durch den Pferdevirus infiziert, bekam ich im Alter von sieben Jahren mein erstes eigenes Pferd „Olimpic Dancer“. Als wir ihn 2013 einschläfern mussten, zog „Be Lucky“ ein, welcher mich/uns auch heute noch begleitet.
Aber nicht nur Pferde begleiteten mich mein Leben lang- nein, auch Hunde waren und sind ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Anders als die Pferde können sie ja auch bei uns zuhause wohnen, weshalb ich zu ihnen eine ganze andere Beziehung pflegen konnte.
So drehte sich meine Kindheit und Jugend also hauptsächlich um die Schule und unsere Pferde, sowie Hunde, Katzen und Hasen. Zwischenzeitlich bestand unser kleiner „Zoo“ aus zwei Pferden, drei Hunden, zwei Katzen und sage und schreibe zwölf Kaninchen. Damit hatten ich genug zu tun.😜
In den Ferien durfte ich häufig mit meinem Papa in den Urlaub. So begann ich mit drei Jahren das Skifahren- leider eine Leidenschaft, zu der ich kaum noch komme.
2013 lernte ich dann meinen jetzigen Mann kennen. Im Jahr darauf wurden wir ein Paar, bevor wir 2019 heirateten.
Nachdem ich meine mittlere Reife bestanden habe, entschied ich mich für das soziale Gymnasium. 2017 absolvierte ich also meine Abitur. Für meine Zukunft hatte ich viele( zu viele Pläne), denn so viele Dinge lassen sich nicht auf einmal lernen/studieren. Zu meinen Ideen zählte zum Beispiel Medizin- das rührt wohl daher, dass meine Oma Ärztin und meine Mama Krankenschwester ist- jedoch waren meine Noten dafür nicht ausreichend. Weitere Optionen waren soziale Arbeit, Sozialwirtschaft, Innenarchitektur, Jura, usw..
Letztendlich habe ich mich zunächst dafür entschieden eine Ausbildung in einem nicht aussterbenden Bereich zu machen, als Jugend- und Heimerzieherin. Die letzen zwei Jahre saß weiterhin auf der Schulbank und habe währenddessen Praktika in den verschiedensten Bereichen dieses Berufs gemacht. Dabei ist mir aufgefallen, wie unglaublich vielseitig das Ganze sein kann. Ab September werde ich dann mein Anerkennungsjahr in einer Klinik für Verhaltensmedizin antreten, denn momentan befinde ich mich noch in Elternzeit.
Nach meiner Ausbildung möchte ich aber noch eine weitere Idee verwirklichen- das Jurastudium. Ich durfte unter anderem bei einem bekannten Anwalt erfahren, wie der Beruf als Jurist ist und bin deshalb voll und ganz davon überzeugt, dass dieser Job meiner Leidenschaft entspricht. Durch meine Tochter werde ich das Studium als Fernstudium wahrnehmen.
Mein Alltag besteht momentan aus der Betreuung und Bespaßung meiner Tochter, unserem Hund und unserem Pferd sowie dem Haushalt. Als kleinen Ausgleich zuhause nähe ich und schreibe diesen Blog.
Nun konntet ihr einen kleinen Einblick in meine Vergangenheit, meine Gegenwart und meine Zukunft gewinnen. Alle drei Teile möchte ich demnächst noch näher beleuchten.☺️